FAQ

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Überblick & Umfang
Was ist KapitaalBot?
KapitaalBot ist ein autonomes Krypto-Trading-System, das auf über 600 Spotmärkten läuft. Die Engine ist multi-regime (z. B. Range, Trend, High-Volatility, Low-Liquidity) und multi-strategy (z. B. Liquiditäts-, Momentum- und volumenorientierte Strategien). Diese Seite zeigt nur Observability-Daten zu dieser Runtime, keine Live-Orders oder Echtzeit-Signale.
Warum verzögerte Daten auf Tier 1?
Tier 1 dient als Observability-Schicht: Transparenz und Erklärung, ohne Echtzeit-Signalverhalten oder Reverse Engineering zu ermöglichen. Sie sehen Run-Status, Regime- und Strategie-Überblicke, Symbol-Zähler und aggregierte Metriken; kein Live-Order-Feed.
Was ist der Unterschied zwischen Tier 1, Tier 2 und Tier 3?
Tier 1 ist öffentlich: Statusstrip, Regimes, Strategien, Handelszähler, Markt-/Pair-Zusammenfassung und Demo-Trades aus public_*-Snapshots. Tier 2 ist auf Anfrage und fügt zusätzliche Observability-Module hinzu (Execution- und Latenz-Dashboards, erweiterte Trading-Statistiken, Shadow-Trades). Tier 3 ist intern (Admin-Observability) und umfasst vollständige Lifecycle- und Debug-Telemetrie.
Handelt KapitaalBot autonom mit echtem Kapital?
Ja, die Live-Runtime handelt mit echtem Kapital innerhalb fester Exposure- und Risikolimits. Diese Website zeigt jedoch nur Read-Model-Snapshots und aggregierte Observability; keine Live-Positionen, exakten Balances oder Strategieparameter.
Ist diese Seite Anlageberatung oder ein Signalservice?
Nein. Die Observability-Seite erklärt Aufbau und Verhalten der Engine, veröffentlicht aber keine Entry-/Exit-Signale und gibt keine Anlageempfehlungen. Die Inhalte dienen technischer und operativer Transparenz.
Kann ich KapitaalBot mit meinem eigenen Exchange-Account nutzen?
Aktuell nicht. Die Live-Engine läuft auf einer begrenzten Anzahl intern verwalteter Accounts. Künftige Research-Kooperationen sind möglich, aber nur unter klaren Vereinbarungen zu Risiko, Observability und Datenzugang.
Wie oft werden die Informationen auf dieser Seite aktualisiert?
Snapshots werden periodisch aus der Live-Runtime exportiert. Die Frequenz variiert je nach Snapshot-Typ (Status, Regimes, Trading, Demo-Trades), aber Tier 1 zeigt immer verzögerte und aggregierte Daten, nicht den Roh-Realtime-Feed.
Welche Exchanges und Paare werden unterstützt?
Die aktuelle Live-Variante läuft ausschließlich auf ausgewählten Spot-Märkten bei Kraken. Innerhalb dieses Universums wird nur ein Teil der möglichen Paare aktiv überwacht und ein noch kleinerer Teil tatsächlich gehandelt, abhängig von Regime, Liquidität und Risikofiltern.
Ist KapitaalBot als Black-Box-Produkt für Endkunden gedacht?
Nein. KapitaalBot ist primär eine interne Research- und Trading-Engine mit Fokus auf Nachvollziehbarkeit und Auditierbarkeit. Diese Seite zeigt Technik, Risikostruktur und Observability, nicht ein Plug-and-Play-Retailprodukt.
Warum ist so viel Dokumentation öffentlich einsehbar?
Weil Architektur, Observability und Risikoansatz fairer bewertet werden können, wenn sie transparent sind. Gleichzeitig bleiben Strategieimplementierungen, exakte Schwellen und Venue-spezifische Details bewusst abstrakt.
Wie unterscheidet sich diese Seite von einem klassischen Performance-Dashboard?
Ein klassisches Performance-Dashboard zeigt vor allem P&L-Kurven, Sharpe-Werte und Backtests. Diese Seite fokussiert Runtime-Verhalten: Datenflüsse, Regimes, Safety-Guards und Validierungspfade. Performance-Ansichten können später separat ergänzt werden.
Wie unterscheidet sich KapitaalBot von typischen Retail-Trading-Bots?
Viele Retail-Bots sind parametergetriebene Skripte rund um wenige Indikatoren. KapitaalBot ist eine state-first Runtime mit mehreren Datenfeeds, Regimes, Strategie-Familien, Safety-Layern sowie einer vollständigen Observability- und Validierungskette.
Architektur & Datenfluss
Wie fließen Daten von der Börse zu KapitaalBot?
Ingest verbindet sich mit mehreren öffentlichen WebSockets (Ticker, Trades, L2, L3) und schreibt Rohdaten in eine Ingest-DB. Daraus wird pro Run eine State-Tabelle (run_symbol_state) aufgebaut. Route-Engine und Execution lesen nur aus diesem State (state-first); Observability-Snapshots lesen aggregierte Informationen aus derselben Datenbank.
Was meinen Sie mit state-first-Architektur?
Statt direkt aus Roh-Marktdaten zu entscheiden, wird zuerst ein kompakter State pro Symbol aufgebaut und aktualisiert. Bewertung, Regime-Erkennung, Strategie-Wahl und Execution nutzen ausschließlich diesen State. Das vermeidet mehrere Wahrheitsquellen und macht Safety/Freshness besser kontrollierbar.
Welche Rolle spielt die Datenbank in der Architektur?
Die Datenbank ist der Kern: Ingest schreibt Roh-Events, ein State-Builder pflegt kompakte Tabellen pro Run, die Route-Engine liest ausschließlich daraus und Observability nutzt aggregierte Views. Entscheidungen basieren nicht auf nicht-rekonstruierbaren In-Memory-Zwischenständen.
Wie gehen Sie mit mehreren WebSockets und Backpressure um?
Die Implementierung nutzt wenige langlebige WebSocket-Verbindungen mit interner Multiplexing-Logik über Request-IDs. Backpressure wird über begrenzte Queues, Priorisierung von Feed-Typen und temporäres Drosseln nichtkritischer Kanäle behandelt.
Wie ist die Execution-Engine vom Rest getrennt?
Execution liest nur ein enges, kontrolliertes Read-Model (z. B. ausgewählte Routen mit expliziten Expiries und Risikogrenzen). Es gibt keine direkte Kopplung an Ingest oder rohe L2/L3-Feeds, sodass keine 'Ghost-State'-Abhängigkeiten entstehen.
Welche Rolle hat Observability im Architekturdesign?
Observability ist ein First-Class-Concern und kein Nachbau. Zentrale Schritte haben explizite Logmarker, Metriken und Snapshots. Viele Tabellen sind so gestaltet, dass sie sowohl für Live-Entscheidungen als auch für spätere Audits nutzbar sind.
Wie werden Schema-Änderungen und Migrationen gehandhabt?
Schema-Änderungen laufen über versionierte Migrationen und sind an konkrete Engine-Releases gebunden. Es gibt Wege für additive Online-Migrationen und für größere Änderungen in geplanten Wartungsfenstern.
Unterstützt die Architektur mehrere Runtimes?
Ja. Neben der Live-Runtime gibt es Observe- und Backfill-Runs. Sie nutzen denselben Kern, aber unterschiedliche Konfigurationsprofile und ggf. getrennte Schemata, sodass Experimente die Live-State nicht verschmutzen.
Wie wird mit Exchange-Ausfällen umgegangen?
Ausfälle werden als reguläre Ereignisse behandelt: Ingest erkennt Timeouts und unvollständige Feeds, markiert Symbole oder Venues als degraded und macht das explizit für State und Route-Engine sichtbar. Bei Bedarf schaltet die Engine auf exit-only oder hard-blocked.
Wie verhalten sich Snapshots zu Roh-Logs?
Snapshots sind kompakte, konsistente Views aus DB und Logs. Roh-Logs bleiben die tiefste Quelle für Analysen, aber für den täglichen Überblick und tiered access sind Snapshots deutlich effizienter.
Regimes, Strategien & Auswahl
Welche Regimes kennt KapitaalBot grob?
Die Engine klassifiziert Märkte in wenige Hauptregimes wie RANGE, TREND, HIGH_VOLATILITY, LOW_LIQUIDITY und CHAOS. Jedes Regime beschreibt den Charakter des Marktes (z. B. mean-reverting vs. trendfolgend, ruhig vs. sehr volatil).
Was bedeutet Multi-Strategy in diesem System?
Pro Regime stehen verschiedene Strategie-Familien zur Verfügung (z. B. liquiditäts-, momentum- und volumenorientierte Ansätze). Für ein Symbol wählt die Engine eine passende Strategie anhand von Markt- und Regime-Merkmalen, ohne diese Wahl als feste Regelmenge preiszugeben.
Wie wird aus hunderten Märkten eine kleine Teilmenge zum Handeln gewählt?
Pro Symbol werden Merkmale gemessen (Liquidität, Spreads, Volatilität, Stabilität der Preisbewegungen, L3-Qualität usw.). Die Route-Engine erzeugt daraus eine oder wenige Kandidaten-Routen pro Symbol und ordnet sie nach erwartetem Nettonutzen vs. Risiko und Zeit. Pro Evaluationszyklus wird höchstens eine kleine Anzahl Symbole tatsächlich ausgewählt.
Nutzt KapitaalBot Machine Learning oder feste Regeln?
Das System ist modular: einige Komponenten sind regelbasiert, andere datengestützt (Scoring/Filter). Bevorzugt wird einfache, erklärbare Logik; komplexere Modelle kommen nur zum Einsatz, wenn sie klaren Mehrwert liefern und gut überwachbar sind.
Wie wird Overfitting verhindert?
Research-Runs verwenden Out-of-Sample-Perioden, Forward-Walks und Szenario-Tests. Komponenten wechseln erst in Live, wenn sie über mehrere Regimes stabil bleiben. Observability und Validierung helfen, Regressionen früh zu erkennen.
Können Regimes und Strategien dynamisch deaktiviert werden?
Ja. Regimes, Strategie-Familien und Routen-Typen haben Feature-Flags und Safety-Guards. Bei Unsicherheit kann ein Modul in Observation/Shadow laufen: Signale ja, Live-Orders nein.
Wie werden Symbole mit schlechter Mikrostruktur behandelt?
Symbole mit dauerhaft niedriger Liquidität, breiten Spreads oder instabilem Orderbuch erhalten strengere Suitability-Filter. Viele werden vollständig ausgeschlossen oder nur in konservativen Regimes zugelassen.
Was passiert, wenn mehrere Strategien dasselbe Symbol bevorzugen?
Die Route-Engine verdichtet Signale zu wenigen Kandidaten-Routen pro Symbol und bewertet diese nach Nutzen, Risiko, Execution-Komplexität und Ressourcenbedarf. Pro Zyklus wird nur eine begrenzte Anzahl tatsächlich freigegeben.
Werden Positionen aktiv gemanagt?
Ja, in der Regel über explizite Lifecycle-Logik (Entry, Management, Exit). Manche Routen sind sehr kurzfristig, andere reagieren auf langsamere Regimewechsel.
Was unterscheidet ein Regime von einem einzelnen Indikator?
Ein Regime ist eine kompakte Klassifikation aus mehreren Signalen gleichzeitig (z. B. Volatilität, Trendstärke, Liquidität, Mikrostruktur-Rauschen). Es ist kein Einzelindikator.
Risiko & Safety
Wie begrenzt KapitaalBot das Risiko pro Trade und pro Konto?
Die Live-Engine nutzt feste Limiten für z. B. maximale Einsätze pro Trade und insgesamt verfügbares Kapital. Zusätzlich gibt es Safety-Modi (normal, exit-only, hard-blocked), die Symbole vorübergehend oder dauerhaft ausschließen, wenn Daten oder Marktbedingungen nicht zuverlässig genug sind.
Wie wird veraltete Daten vermieden?
Vor jeder Bewertung wird der State aktualisiert. Zusätzlich gelten pro Routentyp maximale Datenalter; bei Überschreitung wird eine Route blockiert und die Engine protokolliert das explizit. Ein Generation-Gate stellt sicher, dass Execution nur auf State läuft, der auf der Decision-DB sichtbar und aktuell ist.
Wie geht das System mit Extremereignissen um?
Neben Limits pro Trade/Symbol existieren globale Guardrails. Bei extremen Marktphasen kann die Engine in strengere Modi wechseln, Exposure reduzieren und neue Entries stoppen. Fokus ist kontrollierte Risikoreduktion.
Was passiert bei Verbindungsabbruch zur Exchange?
Bei Verlust von Ingest- oder Execution-Verbindungen greifen Heartbeat- und Freshness-Checks. Neue Entries werden gestoppt; bestehende Risiken werden über Failsafe-Logik kontrolliert gemanagt, sobald wieder verlässliche Daten vorliegen.
Wird Leverage/Margin verwendet?
Nein, die aktuelle Live-Variante arbeitet Spot-only ohne Leverage. Das reduziert Liquidationsrisiken und vereinfacht Risk-Management.
Wie wird Klumpenrisiko verhindert?
Es gibt Caps pro Symbol, Asset-Cluster und gesamt. Zusätzlich werden Korrelationen in Exposure-Profilen berücksichtigt, damit Risiken nicht unbemerkt auf ein Thema konzentriert werden.
Wie sieht Monitoring konkret aus?
Neben dieser Seite existieren interne Dashboards für Latenz, Fehlerraten, Safety-Events und Exposure. Alerts schlagen bei Schwellenüberschreitungen oder kritischen Ereigniskombinationen an.
Wie werden große Verluste durch Softwarefehler verhindert?
Kritische Pfade sind defensiv mit Sanity-Checks, Limits und harten Invarianten abgesichert. Dazu kommen Test-/Observe-Läufe und Validierungsskripte, bevor Änderungen live gehen.
Gibt es einen Kill-Switch?
Ja. Auf System- und Account-Ebene können neue Orders gestoppt und bestehende Positionen kontrolliert reduziert oder geschlossen werden. Diese Pfade sind Bestandteil des Runbooks.
Wie adressieren Sie operationelles Risiko?
Der Betrieb läuft auf kontrollierter Serverumgebung mit Monitoring, Logging und Backups. Deploys und Konfigurationsänderungen folgen festen Git-basierten Prozessen, keine ad-hoc Live-Edits.
Observability & Tiers
Welche Snapshots nutzt die Observability-Website?
Tier 1 liest public_status_snapshot.json, public_regime_snapshot.json, public_strategy_snapshot.json, public_market_snapshot.json, public_trading_snapshot.json und public_demo_trades.json. In weiteren Iterationen kommen tier2_*-Snapshots und admin_observability_snapshot hinzu; sie enthalten mehr Detail, sind aber nicht öffentlich.
Was sehe ich zusätzlich auf Tier 2?
Tier 2 bietet zusätzliche Dashboards zu Execution, Latenz, Safety und Shadow-Trades. Statt nur aggregierter Zähler pro Run sehen Sie dort die Verteilung von Execution-Ergebnissen, Latenz-Profilen und Safety-Events pro Modul. Die genaue Strategielogik bleibt abstrakt.
Wie hängen Demo-Trades und echte Fills zusammen?
Demo-Trades in Tier 1 basieren auf echten Fills, werden jedoch bewusst vereinfacht und aggregiert, sodass keine exakten Orders, Timestamps oder Venue-Details rekonstruierbar sind.
Warum sind manche Dashboards nur Tier 2?
Einige Bereiche enthalten sensitivere Details (z. B. Latenzprofile, detaillierte Safety-Events, nahezu live Verteilungen), die für Technik/Compliance wichtig sind, aber nicht voll öffentlich geeignet.
Wie erkenne ich Runtime-Gesundheit?
Statusstrip und Kernkarten zeigen, ob Ingest, Evaluation und Execution konsistent und aktuell laufen. Auffällige Safety-Modi, große Snapshot-Lücken oder abrupte Zählerwechsel sind Warnsignale.
Werden historische Snapshots gespeichert?
Ja. DB und Exporte halten relevante Zustände pro Run/Tag vor. Die öffentliche Seite zeigt primär den aktuellen Überblick; Historie wird vor allem intern für Analysen und Audits genutzt.
Wie ist der FAQ-Chatbot an die Dokumentation gekoppelt?
Der Chatbot nutzt Retrieval über aktuelle Dokumente und generiert darauf aufbauend Antworten. Wenn Dokumentation aktualisiert wird, aktualisiert sich auch die Wissensbasis des Chats.
Warum sind einige Diagramme vereinfacht?
Für öffentliche Nutzung werden Diagramme bewusst abstrahiert: Fokus auf Hauptkomponenten und Datenflüsse statt interner Feinheiten. Tiefere Details stehen in technischen Dokumenten und internen Views.
Werden Metriken für künftige Verbesserungen genutzt?
Ja. Observability-Daten zeigen robuste/schwache Regimes, Bottlenecks und häufige Safety-Events. Das beeinflusst die Prioritäten kommender Releases.
Wie passt die Seite in Compliance/Reporting?
Die Seite ist ein Fenster auf die Runtime. Ergänzend existieren interne Reports, Run-Logs und Validierungsskripte. Zusammen entsteht ein nachvollziehbarer Audit-Trail.
Validierung & Auditing
Wie beweisen Sie, dass die Engine korrekt läuft?
Das Validierungsmodell umfasst Bootstrap-, Attach-, Evaluation- und Lifecycle-Proofs. Diese kombinieren Log-Marker (z. B. EXECUTION_ENGINE_START, LIVE_EVALUATION_*, DATA_INTEGRITY_*, ROUTE_FRESHNESS_*) mit DB-Tabellen (Orders, Fills, State), um zu zeigen, dass ein Run von Start bis Fill konsistent ist.
Welche Dokumentation ist für die Engine maßgeblich?
DOC_INDEX.md und die nummerierten Layer-Guides 01_ARCHITECTURE bis 08_OPERATIONS bilden das technische Gerüst. Ergänzungen: 00_MODULE_INVENTORY, spezialisierte Policy-Dokumente und der Observability-Snapshot-Vertrag mit dieser Site.
Was bedeuten Bootstrap-, Attach- und Lifecycle-Proofs?
Bootstrap-Proofs zeigen den korrekten Start aus bekannter Code-/DB-State. Attach-Proofs zeigen, dass Reporting/Observability an dieselbe State andocken. Lifecycle-Proofs belegen die konsistente Kette von Ingest bis Fill.
Wie wird Datenintegrität validiert?
Es gibt Prüfungen auf fehlende/duplizierte Events, Schema-Kompatibilität, Typabweichungen und Outlier. Bei Problemen werden Routen/Symbole blockiert, bis die Ursache geklärt ist.
Gibt es Testläufe ohne echtes Geld?
Ja. Neben Live-Runs existieren Observe-/Simulation-Runs mit derselben Kernlogik, aber ohne echte Orders. Damit werden Änderungen vor Live-Einsatz abgesichert.
Wie wird verhindert, dass Validierung selbst Fehler einführt?
Validierungscode wird wie Produktionscode behandelt: versioniert, dokumentiert und überprüft. Zusätzlich laufen regelmäßige Replays auf historischen Daten zur Stabilitätskontrolle.
Wie hängen Runbooks und Validierungsmodell zusammen?
Runbooks beschreiben operative Schritte (starten, stoppen, upgraden, eingreifen). Das Validierungsmodell beschreibt die Spuren in DB/Logs. Zusammen sichern sie Reproduzierbarkeit und Nachprüfbarkeit.
Können externe Reviewer/Auditoren mitlesen?
Grundsätzlich ja, über kontrollierten Zugriff auf Dokumentation, Snapshots und ausgewählte Log-/DB-Views. Genau dafür ist die Observability-Layer gestaltet.
Wie läuft Regressionstesting bei Releases?
Neue Releases werden gegen bekannte Datensätze und Szenarien mit erwarteten Ergebnissen geprüft. Abweichungen werden vor Live-Rollout untersucht.
Wie erkenne ich, dass die Dokumentation aktuell ist?
Die Website-Dokumente werden mit dem Haupt-Repository synchronisiert; wichtige Änderungen landen im Changelog. Dadurch bleibt die Kopplung zwischen Code, Docs und Darstellung erhalten.
Spenden, Entwicklung & Tests
Kann ich KapitaalBot finanziell unterstützen?
Ja. Spenden helfen, weiterzuentwickeln und zu testen: Engineering-Zeit, Infrastruktur, Tooling und Testläufe. Es ist kein Kauf von Rendite oder Signalen — es unterstützt Forschung und Engineering.
Erhalte ich als Unterstützer erweiterte Observability (z. B. Tier 2)?
Das ist möglich, aber nicht automatisch. Unterstützer können für erweiterten Zugang (z. B. Tier 2-Dashboards) in Frage kommen — abhängig von Kapazität und Passung. Klärung über Kontakt oder Tier-2-Anfrage; kurz erwähnen, dass Sie unterstützen möchten.
Wofür geht eine Spende konkret?
Unter anderem Server- und Laufzeitkosten, Testumgebungen, Observability-Export und fokussierte Zeit für Features, Regressionstests und Betriebssicherheit — nicht für Massenmarketing.
Ist eine Spende eine Beteiligung oder Anlage?
Nein. Keine Equity, kein Gewinn- oder Rückzahlungsversprechen. Eine Spende ist freiwillige Unterstützung von Technik und Transparenz; Tier-2-Zugang kann im Einzelfall folgen, nicht als gekauftes Produkt.
Wie starte ich das Gespräch?
Nutzen Sie das Kontaktformular oder die Tier-2-Anfrage. Geben Sie an, dass Sie über Spende oder laufende Unterstützung sprechen möchten — ohne Erwartungen an Trading-Ergebnisse.
Spenden…